Wie bereitet man sich auf eine Moderation vor?

Egal welche Veranstaltungen – sei es eine Gala, eine Firmenfeier oder eine Podiumsdiskussion – irgendwann hat man vor einer Moderation diese Bilder vor Augen, wie einem die Menschen im Publikum ansehen und es wird einem einfach Angst und Bange. Und es tauchen damit auch unzählige Fragen auf. Was, wenn ich mich verspreche? Was, wenn ich komplett vergesse was ich tun muss? Was, wenn ich auf einmal vor lauter Aufregung kein Wort mehr rausbringe?

Wichtig ist die Vorbereitung für die Moderation

Zuerst mal, tief durchatmen – denn für ALLES gibt es eine Lösung. Und die heißt in dem Fall: VORBEREITUNG!!  Je mehr im Vorfeld recherchiert und abgeklärt wird, desto weniger Unsicherheiten bleiben am Ende. Die wichtigste Aufgabe des Moderators ist zu wissen, was der Veranstalter will. Ist es wichtig kurz und präzise zu sein? Sollte eine lockere Atmosphäre herrschen? Was sind die wichtigsten Aussagen für das Publikum? Der Veranstalter sollte der Moderatorin hierzu im Vorfeld alle Fragen beantworten, die unter den Nägeln brennen und die für die Moderation wichtig sind. Je mehr man sich die ganze Veranstaltung bildlich vorstellen kann, desto besser.

Moderation und Recherche

Viel Zeit für Vorbereitungen und Recherche zu investieren, ist eine kluge Entscheidung. Je mehr Infos ich für die Moderation habe, desto weniger kann mir im Ernstfall passieren. Viele dieser ersten Infos landen nie auf der Moderationskarte – aber sie bleiben im Kopf und können im Notfall auch abgerufen werden. Bei der Recherche für die Moderation bleibt nämlich am Ende (auf den Moderationskarten) nur das übrig, was auch wirklich notwendig ist.

Ich bin beispielsweise immer sehr darauf bedacht, vor allem die Namen, Titel und Berufsbezeichnungen, bzw. Firmendaten von Interviewpartnern ganz, ganz, ganz korrekt zu notieren. Hier sollte man sich als Moderatorin auch immer über die Aussprache schwieriger Namen informieren.

Die Vorbereitungen auf eine Moderation könnte man auch mit der Arbeit eines Hamsters vergleichen: lesen und sammeln, dann sortieren und das Wichtigste behalten. Das kommt dann auch auf die Moderationskarten.

Am Weg zur Moderationskarte

Wer für eine Moderation fertige Texte geliefert bekommt, sollte diese auf keinen Fall 1:1 übernehmen. Wichtig ist es, diese Informationen in eigene Worte und Sätze zu verwandeln. Der Sinn bleibt, aber erzählen sie es beim moderieren in ihren eigenen Worten. Damit könne sie dann auch authentisch bleiben. Worte die man selbst  nie benutzen würde, werden gestrichen. Lange Sätze werden gekürzt und das „geschriebene“ wird dem dem gesprochenen Wort angepasst.

Ich nehme mir immer den vorgegeben Ablauf und Infos zur Hand und kopiere alles auf eine Word Seite. Dazu kommt dann alles, was ich sonst im www finde. Diese Dinge werden dann zu den anderen Infos, an den dementsprechenden Platz kopiert. Daraus wird dann wieder gekürzt und irgendwann bleibt dann der Text übrig, der es auch auf die Moderationskarten schafft.

Wie ich meine Moderationskarten gestallte und welche Fehler sie dabei unbedingt  vermeiden sollten, wird in Kürze Thema hier in meinem Blog sein.

 

Viel Spaß beim Vorbereiten ihrer Moderation und bis bald

Martina Klementin

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