Lampenfieber … kein Grund zur Panik!

Lampenfieber … oder der Moment, an dem man am liebsten weglaufen würde…

Ich werde diesen Moment in meinem Leben nie mehr vergessen. Den Moment, an dem ich das erste Mal kurz davor war, eine Bühne zu betreten um meine erste Moderation vor Publikum zu absolvieren. Und dann auch gleich sooo eine Bühne. Es war kurz nach der Jahrtausendwende, es war die Bühne des Casinos Velden, es ging um die Wahl zum „Sommergesicht des Jahres“ und ich war verzweifelt.

Ich wusste kurz vor Beginn der Show nicht mehr, warum ich überhaupt zugestimmt habe diese Moderation zu übernehmen. In meiner Vorstellung (viele Wochen vor dem Termin) war es einfach wunderbar. Ich stehe auf der Bühne, ich moderiere, ich strahle und ALLE sind begeistert. Je näher die ganze Sache rückte, desto grauenvoller wurden meine Gedanken und (mittlerweile) Alpträume. Einmal konnte ich mich auf der Bühne nicht bewegen, dann wieder den Mund nicht aufmachen und einen Tag vor der Veranstaltung, ist im Traum dann auch noch das gesamte Publikum aufgestanden und gegangen.

Na ganz TOLL!!! Am Tag X war ich quasi ein Wrack. Lampenfieber nennt sich das wohl.

LAMPENFIEBER!!!

Mit den Nerven am Ende und einer Ohnmacht nahe, stand ich hinter dem Vorhang, durch den ich nun in wenigen Sekunden die Bühne betreten sollte. Mir war heiß und kalt gleichzeitig, Kurzatmigkeit traf sich mit der Sorge, ob nun mein Herz vor Aufregung stehen bleiben oder weiter so schnell schlagen würde, dass es mir an der Halsschlagader anzusehen ist!

3,2,1 … Vorhang auf, raus ins gleisendes Licht, rauf auf die große Bühne, und ich dachte nur: DAS IST JA EINFACH GRANDIOS.

Wie ich heute mit Lampenfieber umgehe und meine Besten Tipps für die entscheidenden ersten Augenblicke auf der Bühne in kürze hier im Blog.

Herzlichst,

Martina Klementin

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